6. Wasserburg zu Königsfeld
Erstmals erwähnt 1335
Im Testament des Königsfelder Grundherrn Gerhard von Landskron, auf jedenfall aber älter. Sie ist vermutlich aus einem königlichen Forsthof aus karolingischer Zeit entstanden.
Wahrscheinlich bestand dieser schon 100 Jahre vor der Ersterwähnung von Königsfeld im Jahre 992 („Cuningesveld“ – Feld des Königs). 1622 wurde die Burg erweitert und umgebaut. Wie in der Zeichnung von Renier Roidkin aus dem Jahre 1725 dargestellt, war die Hauptburg ein stattliches, dreigeschossiges Gebäude, mit einem Vorbau auf der Südseite zwischen einem kleinen runden Treppenturm an de Südostecke. Umgeben war die Burg von einer Teichanlage.
1830 wurde das Burggebäude abgebrochen und aus den Steinen die benachbarte „Alte Königsfelder Schule“ errichtet. Heute steht auf einem Teilbereich des Burggeländes die „Burggärtnerei“. Auch der Straßenname Burgstraße erinnert noch an die Königsfelder Wasserburg.
Grundriss Königsfeld
nach der Urkarte 1827/28
InfoMenü – Sehenswertes
2. Zehnthof
3. Wohnung Vikars
4. Kelterhaus
5. Alte Königsfelder Schule
6. Wasserburg zu Königsfeld
7. Ehemaliges Herrenhaus
8. Maternus Kapelle
9. Gasthaus Fleischer
10. Fachwerk 19. Jahrhundert
11. Fachwerk 18. Jahrhundert
12. Fachwerk Stadtgraben
13. Malerisches Fachwerk
14. Fachwerk mit Backes
15. Nördliches Stadttor
16. Dreifaltigkeitskapelle